FlexStrom Stromanbieter Flex Strom

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FlexStrom Stromanbieter Flex Strom

 

Anschrift:

FlexStrom Aktiengesellschaft
Reichpietschufer 86-90

10785 Berlin

Internet: www.flexstrom.de
Email: info[at]FlexStrom.de

Hotline: 0180/ 5003709 **
(**14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz, höchstens 42 Cent/Min. aus den Mobilfunknetzen)

Informationen über Flex Strom:

 

Unternehmensform: Aktiengesellschaft (nicht börsennotiert)
Gründung: 20. Juni 2003
Unternehmenssitz: Berlin, Deutschland
Unternehmensleitung: Robert Mundt (Vorstandsvorsitzender)
Martin Rothe
Michael Happ

Mitarbeiter: ca. 350

Umsatz: ca. 250 Millionen Euro (2009)
Produkte: Energieversorger
Website: www.flexstrom.de

 

Die Flexstrom AG ist ein mittelständischer Stromanbieter mit Hauptsitz in Berlin.
FlexStrom war der erste Energieversorger in Deutschland, der so genannte Prepaid-Strompakete anbot.

Unternehmensgeschichte von Flexstrom

FlexStrom trat im Juli 2004 als einer der ersten unabhängigen Stromanbieter in den Strommarkt ein. Im Oktober 2008 wurde die FlexStrom GmbH in die FlexStrom AG umgewandelt. Der Versorger ging aber nicht an die Börse.

FlexStrom betont immer wieder seine Unabhängigkeit und kritisiert, der deutsche Strommarkt würde nicht funktionieren – zuletzt zusammen mit der von der Bundesregierung beauftragten Monopolkommission.

Der Betrieb von Atom- oder Kohlekraftwerken durch FlexStrom wird kategorisch ausgeschlossen. Stattdessen kündigte das Unternehmen im Sommer 2009 an, in die Erzeugung von Ökostrom einzusteigen. Es ist bisher aber nicht bekannt, ob dies auch passiert ist.

 

Produkte von Flex Strom

FlexStrom hat vor allem sogenannte Strompakete angeboten, d. h. man kauft im Voraus den kompletten Strom für ein Jahr ein. Manko dieser Komplettpakete: wenn weniger Strom verbraucht wird, gibt es keine Rückerstattung und bei Mehrverbrauch steigt der Strompreis. Deswegen werden jetzt immer stärker verbrauchsabhängige Tarife angeboten. In der Regel wird eine dreimonatige Preisgarantie angeboten, es besteht aber die Option auf zwölf Monate zu verlängern.

Das Unternehmen bietet unter dem Label Öko-Flex auch Ökostrom mit RECS-Zertifikaten an. Der Umweltnutzen von RECS-Zertifikaten ist allerdings umstritten. So lehnen einige Ökostrom-Energieversorger RECS-Zertifikate ab.

Mittlerweile bietet der konzernunabhängige Energieversorger mit FlexGas auch Gasbelieferung an. Gegründet wurde die FlexGas GmbH schon im Juni 2006, aber erst im Mai 2010 ging FlexGas mit der Versorgung an den Start und beliefert Gaskunden deutschlandweit.

 

Energiemix von FlexStrom

Gesamt-Energieträgermix von FlexStrom: Herkunft: Fossile & sonstige Energieträger (z. B. Steinkohle, Braunkohle, Erdgas) 44,6 %, Kernenergie 22,4 %, Erneuerbare Energieträger (z. B. Wasserkraft, Windenergie, Sonnenenergie) 33,0 %, Umweltauswirkungen: CO2-Emissionen 368 g/kWh, Radioaktiver Abfall 0,0006 g/kWh

Produkt-Energieträgermix des Ökostroms von FlexStrom (genannt ÖkoFlex): Herkunft: Wasserkraft 66,3 %, Windkraft 16,6 %, EEG-Strom (§16 EEG) 17,1 %, Umweltauswirkungen: CO2-Emissionen: 0 g/kWh, Radioaktiver Abfall: 0,0000 g/kWh

Verbleibender Energiemix (außer Produkt: ÖkoFlex): Herkunft: Fossile & sonstige Energieträger (z. B. Steinkohle, Braunkohle, Erdgas) 47,2 %, Kernkraft 23,7 %, Erneuerbare Energieträger (z. B. Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie) 29,1 %, Umweltauswirkungen: CO2-Emissionen 389 g/kWh, Radioaktiver Abfall 0,0007 g/kWh

Zum Vergleich die Durchschnittswerte in Deutschland: Herkunft: Fossile & sonstige Energieträger (z. B. Steinkohle, Braunkohle, Erdgas) 58,8 %, Kernkraft 25,4 %, Erneuerbare Energieträger (z. B. Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie) 15,8 %, Umweltauswirkungen: CO2-Emissionen: 506 g/kWh, Radioaktiver Abfall: 0,0007 g/kWh

(Alle Angaben zur Zusammensetzung des von FlexStrom gelieferten Stroms für das Jahr 2008 gemäß § 42 des „Zweiten Gesetzes zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts“)

 

 

 

Sponsoring von Flex Strom

FlexStrom ist Hauptsponsor des Berliner FlexStrom-Cup´s. Das Hallenfußballturnier in der Max-Schmeling-Halle mit Traditionsmannschaften wurde erstmals im Januar 2010 ausgetragen. Teilgenommen haben die Traditionsmannschaften von Hertha BSC Berlin, 1. FC Union Berlin, 1. FC Köln, SV Werder Bremen, Borussia Mönchengladbach und Bayer 04 Leverkusen. Sieger des ersten Turniers wurde der 1. FC Köln.

Auf Grund des großen Erfolges wurde der Sponsoringvertrag um weitere 5 Jahre verlängert

 

Kritik an FelxStrom

 

Auf Kritik stößt die Vorauszahlung der Strompakete. Verbraucherschützer sehen solche Angebote ungern, weil durch den festgelegten Mindestverbrauch der Anreiz zum Stromsparen gering ist. Außerdem gebe es bei Vorkasseanbietern generell ein gewisses Insolvenzrisiko.

Zahlreiche Verbraucher weisen in diversen Foren und Portalen darauf hin, dass Flexstrom seine Kunden über Preiserhöhungen informiert, indem ein im Design eines Werbeflyers gehaltenes Faltblatt verschickt wird, in welchem die Preiserhöhung zwischen diversen Eigenwerbungsaussagen versteckt wird. Allein das Design des Flyers führe dazu, dass der Empfänger diesen i.d.R. als Werbeflyer erkennen und möglicherweise ungelesen entsorgen würde. Es ist davon auszugehen, dass Flexstrom diese Art der Information über Preiserhöhungen bewusst so wählt, um zu erreichen, dass Kunden nicht von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, welches ihnen bei Preiserhöhungen zusteht. Rechtlich gesehen muss allerdings Flexstrom im Zweifelsfall nachweisen, dass dem Kunden eine Information über eine Preiserhöhung tatsächlich zugegangen ist. Der Stromanbieter hat inzwischen auf die Kundenkritik reagiert, Preiserhöhungen seien jetzt klar als solche zu erkennen.

Die ZDF-Fernsehsendung WISO warnt deutlich vor den Geschäftspraktiken von Flexstrom.

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Ende 2003 unter anderem gegen Robert und Thomas Mundt Anklage erhoben wegen des Verdachts, dass sie gegen das Verbot der progressiven Kundenwerbung verstoßen haben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen die Angeschuldigten in der Zeit von Januar 1999 bis Januar 2000 für das Geschäftsgebaren der Innoflex GmbH & Co. Beteiligungs KG verantwortlich gewesen sein. Das Verfahren wurde am 29. Mai 2008 von der 23. Großen Strafkammer des LG Berlin endgültig eingestellt.

Statistisch gesehen empfehlen 67 Prozent der Flexstrom-Kunden den Stromanbieter weiter. Dies ergab eine Umfrage von über 13000 Kunden. Weiterhin sollten die Befragten Preis, Anbieterwechsel und Service von Flexstrom bewerteten. Während die Kriterien Preis und Anbieterwechsel 4 von 5 möglichen Sternen bekamen, wurde der Service mit durchschnittlichen 3/5 Sternen bewertet.

 

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Flex Strom aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.
Der Wikipediaartikel steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 

 


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